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Dr. h.c. Marlis Margarete Speis: Mein Buch zum Thema Mobbing:

Seit einigen Jahren schreibe ich über mein leben mit dem Stress, mit Mobbing.
So sind Trainerhandbücher, Beraterbücher und Testbroschüren entsstanden. Die Idee zu meinem nächsten Buch hatte ich bereits 1966, als mein Sohn Dirk Alexander, mehrfach behindert geboren wurde. Ihm widme ich einen Teil meines Buches, den anderen Teil meinem Sohn Thorsten, der mir unermüdlich zur Seite steht, den grössten Teil dieses Buches dem Wunderwerk Mensch und seiner Mobbing- und Stressbewältigung. Es ist teils Lebensgeschichte, teils Fachbuch gegen Stress, Krisen, Mobbing, Angst, Niederlagen, Trennung und Scheidung, Berufs-Stress, Managerstress, Firmenstress, Kinder– und Jugendstress, Krebserkrankung, Rückenschäden, kranke Seelen ....all dies habe ich erlebt und mein Leben zeigt deutlich, wie wir Menschen trotzdem glücklich werden können. Mich hat das Leben stark gemacht und aus diesem Grunde bin ich für Mobbingbetroffene ein Vorbild und grosse Hilfe.


Auszug aus meinem Buch:
Wie hat es angefangen? Am 15. Juni 1966 gebar ich einen Sohn unter Belastungen, die uns beiden fast das Leben gekostet hätten. Ich lebte noch, mein Baby auch, es sah so süss aus wie alle Babys... doch es war behindert. Sauerstoffmangel hatte es, durch Fehlerhaftes Verhalten des Ärzte- und Schwestern-Teams. Es wird schon... sagte man mir. Doch es wurde nicht, stellte ich fest. Ich bemühte mich um Trainings für schwerstbehinderte Kinder, ich wurde fündig und erlernte ein Training nach dem anderen und stellte fest, es genügte keinesfalls. Ich begann mich selbst mit der Erfindung von Trainings zu befassen. Ich tüftelte, probierte, schrieb auf und kreierte meine eigene Methode und siehe da.... wie ein Wunder mein Baby machte plötzlich Fortschritte. So hat alles angefangen. Heute bin ich Stressforscherin und habe durch mein eigenes Schicksal Trainings für Menschen entwickelt. Es folgte die Gründung meiner Trainerakademie mit einer eigenen Lehrmethode, die ich nach meinem Namen benannte. Ein Zeitraffer von 37 Jahren liegt nun dazwischen und heute ist die Zeit reif geworden aus meinem Leben und den gemachten Erfahrungen zu berichten. Ich möchte Menschen helfen, sich ebenso wie ich es getan habe, niemals unterkriegen zu lassen, sondern aus den Niederlagen des Lebens, Energien zu produzieren. Wie mit Zauberhand ist dies mir gelungen. Warum?

Ich kam auf die Idee, aus Niederlagen Energie zu schaffen!

1.
Wie geht das? Ich stellte mir vor wie es sein würde, wenn ich die Niederlage, den Schicksalsschlag als etwas „Normales“ anzusehen vermochte. Wie in einen Spiegel sah ich hinein und schon veränderte sich alles. Aus dem Spiegel heraus schauten Taten durch Energien und produzierten Erfolg... toll dachte ich und probierte es immer wieder aus. Diese Methode wirkte nicht nur, ich wandte sie an und schon ging es mir wesentlich besser. Es war wie eine Sucht, es jedes Mal so zu tun! Ich entwickelte eine derartige Fertigkeit, dass ich bei jedem Schreck, Angst, Panik in den Folgejahren immer besser damit umgehen lernte und Energien produzierte. Diese Energien wurden mein Training gegen die eigene Angst, die Menschen um mich herum würden mich als „Aussätzige“ betrachten.... nur weil ich ein behindertes Kind hatte. Ich wandelte meine Energien in Form von Stärkungstechniken an und siehe da... es half! ... Ich entwickelte ungeahnte Kräfte.

2.
Wie das Gehirn diese Aufgabe löst, ist nur eines der zahllosen Wunder, die sich im menschlichen Hirn abspielen. Zwei Faktoren sind daran beteiligt.
Erstens: Im Hirnstamm befindet sich ein Netzwerk von Nervenfasern, das die Größe deines kleinen Fingers hat und die Bezeichnung „Formatio reticularis“ trägt. Es ist eine Art Verkehrskontrollzentrum, das die Millionen von Meldungen, die im Gehirn einlaufen, überwacht, Unbedeutendes aussiebt und das Notwendige auswählt und an die Hirnrinde weiterleitet. Dieses kleine Netzwerk von Nervenfasern lässt jede Sekunde höchstens einige hundert Informationen in das Bewusstsein dringen.

3.
Zweitens: Eine weitere Auswahl dessen, was in unser Bewusstsein gelangt, scheint durch Wellen zustand zu kommen, die das Gehirn 8 - 12 mal je Sekunde durchziehen. Durch diese Wellen werden Perioden hoher Sensitivität verursacht, in deren Verlauf das Gehirn die stärkeren Signale bemerkt und entsprechend reagiert. Man nimmt an, dass sich das Gehirn mit Hilfe der Wellen selbst abtastet und sich so auf das Notwendige konzentriert. Sekunde um Sekunde herrscht somit in unserem Kopf eine erstaunlich intensive Aktivität.

4.
Etwas, „was Staunen erregt“
In der Erforschung des Gehirns hat die Wissenschaft in den letzten Jahren gewaltige Fortschritte gemacht. Dennoch sind die bisher gewonnenen Erkenntnisse nichts im Vergleich zu dem, worüber man noch nichts weiß. Ein Forscher brachte zum Ausdruck, das nach tausenden von Jahren der Spekulation und einigen Jahrzehnten intensiver wissenschaftlicher Forschung unser Hirn als Teil des Universums dem Wesen nach „für uns noch immer ein Geheimnis“ bleibt. Gewiss ist das Gehirn des Menschen der bei weitem geheimnisvollste Teil des Wunderwerkes Mensch - „Wunder“ in der Bedeutung von etwas, „was Staunen erregt“:

Was könnte man als ein großes Problem für das Gehirn erachten?
2., 3. Welche zwei Faktoren sind an der Lösung dieses Problems beteiligt?
4. Welche Tatsache bleibt trotz intensiv betriebener Hirnforschung immer noch bestehen?

... die Angst im Unterbewustsein. Ich bezeichne erlebte Ängste, speziell Mobbing als einen gesetzten Anker, der sich oft so tief festhält, dass man wirklich hart im Einzel-Coaching daran arbeiten muss um diesen zu entfernen. Ja es ist fast wie ein Virus, der schwierig zu löschen ist.

Dies ist mein Beratungsansatz für Mobbingbetroffene.
 
 

 

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